{block name=title}Schützenbruderschaft St. Sebastianus und Marien{/block} {block name=meta}{/block} {block name=description}Ein Aufsatz von Marcus Optendrenk{/block} {block name=keywords}Schulem, Tradition Bürger Wallfahrt katholisch{/block} {block name=banner}{/block} {block name=body}

Schützenbruderschaft St. Sebastianus und Marien


Die beiden Traditionsbruderschaften schlossen sich 1960 zu einer Bruderschaft zusammen.

Während die Sebastianusbruderschaft 1471 zur Verwaltung von Stiftungsvermögen gegründet wurde, resultiert die Gründung der St. Marien-Junggesellenbruderschaft von 1516 wahrscheinlich aus der Notwendigkeit, Marienwallfahrten zum Aachener Münster zu schützen.

Neben diesen Aufgaben wurden später auch solche im sozialen Bereich und zum Schutz der Heimat übernommen. Aus dieser Pflicht erwuchs der Brauch der Schützen, sich im Schießen zu üben.
Jährlich wurde der beste Schütze ermittelt und war der Kommandeur, später der König der Bruderschaft. Hieraus entwickelte sich das gesellige Schützenfest.

Die wesentlichen Aufgaben blieben jedoch: Sorge für die Armen, Bezahlung des Schulmeisters, Durchführung der Stifterwillen (z. B. in der Anstellung von Vikaren an den Stiftungsaltären).

Diese Aufgaben entfielen um 1800 durch die Veränderungen der "Franzosenzeit" und wurden mehr und mehr durch die Zivilgemeinde übernommen.

Bruderschaft heute - das ist dennoch mehr, als das traditionelle Vogelschießen und die Ausrichtung farbenfroher Schützenfeste.

Einen neuen Schwerpunkt bildet die Jugendarbeit

Oftmals finden junge Menschen über die Pflege des Schießsportes den Weg zur Bruderschaft. Diese möchte ihnen nicht nur Freude und Geselligkeit, sondern auch Orientierung und Verantwortungsgefühl vermitteln.

Denn große Aufgaben bleiben uns: Wie unsere Vorfahren sich zusammenschlossen, um Glaube, Sitte und Heimat mit der Waffe zu verteidigen, so sind wir aufgerufen, für die gleichen Ideale einzustehen in geistiger Wahrhaftigkeit auf allen Gebieten des öffentlichen und privaten Lebens. Das fordert hohen Mut und echten Bürgersinn.

Doch der Einsatz lohnt; denn Glaube, Sitte und Heimat sind in aller Wirrsal menschlichen Daseins Werte, die unverrückbar bleiben.

Aus ihnen lebt jegliche menschliche Gemeinschaft: Familie, Pfarrgemeinde, Stadt Volk und Land.

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